Die 2%-Regel (oder auch 1%-Regel in anglo-amerikanischen Märkten) ist eine bekannte Faustformel aus der Immobilienwirtschaft, die als schneller Erstfilter für die Rentabilität von Renditeobjekten dient. Sie besagt, dass die jährlichen Kaltmieteinnahmen (bzw. monatlich 0,167%) im Idealfall mindestens 2 % des Gesamtkaufpreises bzw. der Investitionskosten (inklusive Kaufpreis und Nebenkosten) betragen sollten. Erfüllt eine Immobilie diesen Richtwert, deutet dies auf einen potenziell guten Cashflow hin. Die Regel ersetzt jedoch keine detaillierte Investitionsrechnung und berücksichtigt keine standortspezifischen Wertsteigerungspotenziale.