In Europa gibt es leider einige berüchtigte Hotspots und Hochrisikoregionen, in denen Wohnmobile und Campervans statistisch gesehen besonders häufig aufgebrochen oder überfallen werden. Ganz oben auf der Liste der gefährdeten Gebiete stehen traditionell der Süden Frankreichs und weite Teile der spanischen Mittelmeerküste. Besonders Großräume wie Marseille, Montpellier, Lyon, Nizza sowie die Umgebung von Barcelona gelten als Schwerpunkte für Beschaffungskriminalität. Die meisten Überfälle ereignen sich nicht auf gesicherten Campingplätzen, sondern auf unbewachten Autobahnraststätten (den sogenannten Aires) entlang der großen Transitrouten wie der Autoroute du Soleil in Frankreich oder der AP-7 in Spanien. Diebe nutzen oft die Nachtstunden, um unbemerkt Schlösser zu knacken, Scheiben einzuschlagen oder Fahrerhäuser zu entriegeln, während die Urlauber im hinteren Teil des Fahrzeugs schlafen. Um das Risiko eines Einbruchs signifikant zu minimieren, raten Sicherheitsexperten und Automobilclubs dringend davon ab, auf frei zugänglichen Autobahnparkplätzen zu übernachten. Stattdessen sollten Reisende gut ausgeleuchtete, offizielle Stellplätze bevorzugen und ihre Fahrzeuge mit mechanischen Zusatzschlössern an den Türen sowie akustischen Alarmanlagen aufrüsten.