In der volkswirtschaftlichen Betrachtung der Geldmengen stehen M1 und M2 für unterschiedliche Liquiditätsstufen: M1 umfasst das liquide Bargeld sowie kurzfristig verfügbare Sichteinlagen, während M2 zusätzlich befristete Einlagen und kurzfristige Spareinlagen einschließt. Beide Kennzahlen sind komplementär und dienen den Zentralbanken zur Analyse der Geldumlaufgeschwindigkeit und Inflationssteuerung, weshalb keine der beiden Kategorien pauschal als „besser“ eingestuft werden kann.