Kurzfristige Einbrüche und Phasen erhöhter Volatilität an den Aktienmärkten werden meist durch eine Kombination aus geldpolitischen Sorgen, unerwartet schwachen Konjunkturdaten, geopolitischen Krisen oder steigenden Renditen am Anleihemarkt ausgelöst. Wenn Anleger befürchten, dass Zentralbanken die Zinsen länger hoch halten oder Unternehmensgewinne hinter den Erwartungen zurückbleiben, neigen institutionelle Investoren zu Gewinnmitnahmen und Umschichtungen in sichere Anlageklassen, was den Gesamtmarkt unter Druck setzt.